Fragen

zum

Werdegang

Franziska Keller arbeitet seit 16 Jahren als Berufsschullehrerin im Burghof, einem Heim für dissoziale, mehrheitlich straffällige Jugendliche. Seit ebenso vielen Jahren bildet sie sich in Neuro-Linguistischer Programmierung, zum Hypno-Coach, zur Trainerin NLP, zur Ausbilderin mit FA Ausweis und zum wingwave-Coach fort, und seit 8 Jahren bietet sie Hypno-Coaching in eigener Praxis an. Sie hat ihre berufliche Laufbahn als  dipl.Ing.Agr.ETH in der Entwicklungszusammenarbeit in Nepal begonnen und sich sodann immer mehr mit Pädagogik, Methodik und angewandter Psychologie auseinandergesetzt. Franziska ist in Costa Rica und Indonesien aufgewachsen, verfügt über vielfältige Sprachkenntnisse und hat zwei Kinder, beinahe erwachsen. Ihr Markenzeichen ist eine feine Intuition, die sich durch das sorgfältige Verweben einer soliden Ausbildung mit einer vielseitigen Lebens- und Berufserfahrung entwickelt hat.

Wie bist du auf Hypnose gekommen?

Schon als Kind in der Primarschule verbrachte ich viel Zeit in „Selbsthypnose“. Ich wurde oft von den Lehrern aufgeschreckt, wenn sie mich aus meiner Trance rissen. Die gleiche Fähigkeit, mich so abzukapseln, nutzte ich aber auch, um zum Beispiel im lärmigen Schwimmbad Hausaufgaben zu machen.

Selbsthypnose ist nicht gleich Hypno-Coaching…

Genau, als ich mit etwa 18 in meinem Elternhaus eine WG führte, fand ich mich immer wieder in der Situation, jemandem eine Nacht lang zuzuhören. Einige meiner Kollegen und Kolleginnen trugen ihre Probleme an mich heran. Gleichzeitig analysierte ich mich selber genau und verglich meine Probleme mit jenen der Anderen. Das war der Anfang des Coachings.

Und wie ist dein Werdegang als Trainerin?

Das war später. Was mir während des ETH-Studiums wirklich Spass gemacht hat, war die Rolle als Moderatorin in Streitgesprächen. Ausserdem war ich eine sehr kritische Studentin was die Didaktik anging. Die Ausbildung zur Berufsschullehrerin für Landwirtschaftliche Schulen und vor allem diejenige zur NLP-Trainerin hat mir sehr viel Spass bereitet und Lob eingebracht. Als Ausbildungs-Beraterin in Nepal habe ich viele Workshops geleitet, welche den Teilnehmenden viele Lacher und Aha-Erlebnisse entlockten. Mir macht es auch bei meiner aktuellen Tätigkeit als Lehrerin für „harte Jungs“ grosse Freude, wenn ich sehe, wie bei den Schülern ein Licht aufgeht, wenn sie auf einmal tief durchatmen und ich spüren kann, dass sich etwas verändert hat. Ich habe einen Draht zu jedem einzelnen Teilnehmer und zu jeder einzelnen Teilnehmerin, wenn ich ein Training leite, und so kann ich zu jedem und jeder einzelnen sprechen, wenn ich alle anrede.